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Wolfsland 1 - Ewig Dein

Wolfsland 1 - Ewig Dein

Endlich darf Görlitz mal sich selbst spielen! Im Zuge der neuen Ausschreibung für einen sächsischen Tatort entstand das Konzept zu Wolfsland. Dieses gefiel den Produzenten so gut, dass sie es für eine neue ARD-Donnerstags-Krimireihe umsetzten. „Wir wollten mal einen ländlicheren Ort, keine Großstadt, unsere Drehbuch-Autoren kennen die Gegend gut“, sagte Produzentin Jutta Müller bei einem Pressegespräch in Görlitz. Und so gibt es in dem Film natürlich auch ziemlich viel von Görlitz und der Umgebung zu sehen. Die Premiere des Films wurde im Görlitzer Filmpalast aufwändig gefeiert: mit Schauspielern, Produzenten, dem Team und natürlich viel Publikum.

 

Die Autoren Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser über ihre Idee zu „Wolfsland“

„Vielleicht ist der Pumphut schuld. Der Pumphut ist eine Oberlausitzer Sagengestalt, ein spitzbehuteter Müllerbursche mit magischen Fähigkeiten, einem starken Gerechtigkeitsgefühl und diebischer Lust an Schabernack. Der Pumphut begegnete uns zu unterschiedlichen Reisen in diese Region, die nicht gerade arm ist an Sagen und Legenden. Und als vor Jahr und Tag aus dem mitteldeutschen Schloss in Leipzig der    Auftrag an uns erging, einen originellen Ermittlerkrimi für Sachsen zu entwickeln, da sprang der Pumphut vor unsere grübelnden Gesichter und sagte: ‚Nehmt mich‘. Und das taten wir. Wir nahmen den Pumphut, versetzten ihn an die Neiße ins schöne Görlitz, verliehen ihm den Rang eines Hauptkommissars, teilten ihn in zwei moderne Figuren auf, verteilten auf Burkhard „Butsch“ Schulz und Viola Delbrück das Abgründige, das Gerechtigkeitsliebende, das Schlaue, das Verschmitzte, das Magische, das Lustige, das Grausige mit fließenden Federstrichen. Nur den spitzen Hut, den haben wir vergessen. Dafür gibt es Wölfe.“

Set am Untermarkt
Wolfslandcrew bei Premiere

Story

Der erste Teil der neuen Wolfsland Krimireihe:

Die erste Begegnung zwischen Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) und Burkhard Schulz (Götz Schubert), den alle "Butsch" nennen, ist alles andere als vielversprechend, die zweite läuft keineswegs besser. Vor den Polizisten liegt die Leiche von Jhon Staffler, einem bekannten erfolgreichen Anwalt. In seinem Mund: ein roter Stringtanga, der ganz sicher nicht seiner Frau gehört. Darin zumindest sind sich die ehemalige Hamburger Kriminalistin un der Oberlausitzer Eigenbrötler einig. Und auch darin, dass der Fundort der Leiche nicht der Tatort ist. Violas akribische Ermittlungen und Butschs Instinkt führen sie zu einem Landsitz, in dem Staffler offenbar seine Geliebte untergebracht hatte. Dort kommen die Kommissare dem Geheimnis des Toten auf die Spur, das sie zu der jungen Prostituierten Jenni (Emma Drogunova) und deren Freund Marek "Marke" Palme (Julius Nitschkoff) führt, einem jungen, polnisch-deutschen Paar, dessen Flucht immer verzweifelter wird, je näher ihnen die beiden Kommissare kommen. 

Drehorte

Schauspieler

Yvonne Catterfeld, Götz Schubert, Andreas Schmidt, Jan Dose, Johannes Zirner

Auszeichnungen

Yvonne Catterfeld nominiert als beste TV-Darstellerin-2017, Jupiter Award

Regisseur
André Erkau

Produzent
Jutta Müller

Produktions-Art
tv - Produktion

Länder
Deutschland

Genre
Kriminalfilm

Veröffentlichung
2016

Drehzeitraum
24.07.- 12.08.2015

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