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Wiesbadener Sozialpraktikanten in Görlitz

Wiesbadener Sozialpraktikanten in Görlitz

vom 04.11.2015

Junge Leute von der Helene-Lange-Schule Wiesbaden weilen seit dem 1. November in Görlitz. 26 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen absolvieren ihr Sozialpraktikum und helfen in verschiedenen sozialen Einrichtungen der Neißestadt.

Im Altenheim der Arbeiterwohlfahrt, beim Malteser Hilfsdienst, in der Schule für geistig Behinderte, in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Stiftung der Diakonie, im Altenpflegeheim Hildegard Burjan, im Kindergarten „Zwergenhaus“, im Altenheim des ASB, in der Werkstatt für Behinderte sowie im Wohnheim der Lebenshilfe e. V. sind die Praktikantinnen und Praktikanten eingesetzt.

Oberbürgermeister Siegfried Deinege begrüßte die Wiesbadener Schülergruppe mit ihren zwei Lehrern heute Nachmittag im kleinen Sitzungssaal. Bereits bei den Feierlichkeiten anlässlich der 25-jährigen Städtepartnerschaft lobte er die Kooperation der Helene-Lange-Schule aus Wiesbaden mit Görlitzer Einrichtungen.

Am 5. November werden die Wiesbadener etwa 26 Jugendliche aus Breslau empfangen, um einen gemeinsamen Tag in Görlitz zu verbringen. Auch steht der traditionelle Besuch in Breslau mit auf dem Programm.

In der ersten Woche ihres Aufenthaltes werden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern begleitet. Die restlichen zwei Wochen sind sie auf sich gestellt. Das tägliche „Zur-Arbeit-Gehen“ in die jeweiligen Einrichtungen, die Freizeit sowie auch die Rückfahrt nach Wiesbaden am 21. November müssen dann die jungen Leute verantwortungsbewusst und vollständig selbst organisieren.

Hintergrund:
Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern werden im Vorfeld über Projekt, Teilnahmemöglichkeit und anfallende Kosten informiert. Meist interessieren sich mehr Schüler für das Görlitzer Schülerpraktikumsprojekt, als Plätze vorhanden sind. So bekommen alle Interessierten den Auftrag, eine aussagekräftige Bewerbung zu schreiben und diese zu einem angegebenen Termin einzureichen. Lehrer sichten diese Bewerbungen und werten sie nach verschiedenen Kriterien aus. Bewerberinnen und Bewerber beantworten dabei Fragen, etwa warum vom Teilnehmer das Praktikum in Görlitz und nicht in Wiesbaden absolviert werden möchte und was die Stadt Görlitz vielleicht Besonderes bietet.
Das Lehrerteam tauscht sich danach aus, welche Schülerpersönlichkeiten für das Praktikum geeignet sind. Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit spielen dabei eine große Rolle.

Das erste Sozialpraktikum startete im Jahr 1993 mit 26 Schülern. 2013 feierte Oberbürgermeister Siegfried Deinege mit dem Schulleiter der Helene-Lange Schule Eric Woitalla, Lehrern, polnischen Gästen aus Breslau und Vertretern der Einrichtungen sowie den Schülern das 20-jährige Jubiläum dieses Projektes. Besonders geehrt wurde der Wiesbadener Lehrer Andreas Rech, der die Idee und den Mut hatte, dieses Projekt ins Leben zu rufen.

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