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Freistaat Sachsen fördert Frauen-Mutter-Kind Zentrum im Städtischen Klinikum Görlitz mit fast 20 Mio. Euro.

Freistaat Sachsen fördert Frauen-Mutter-Kind Zentrum im Städtischen Klinikum Görlitz mit fast 20 Mio. Euro.

vom 07.03.2016

Der Freistaat Sachsen legt noch einmal knapp 1,5 Millionen Euro drauf und fördert das geplante Frauen-Mutter-Kind Zentrum des Görlitzer Klinikums mit 19,94 Mio. Euro. Staatsministerin Barbara Klepsch überreichte am Frauentag persönlich den Fördermittelbescheid. Jetzt steht dem Bau nichts mehr entgegen.

Lange hatte das Klinikum auf diesen Tag gewartet. Die Unterstützung des Freistaates war seit Mai 2015 gewiss. 18,5 Mio. Euro hatte Sachsen damals in Aussicht gestellt. Dann folgten die aufwändigen Antrags- und behördlichen Prüfverfahren, bis die endgültige Summe feststand. Im Ergebnis hat sich das Ministerium entschieden, das Projekt mit dem Höchstbetrag (das sind 80% der Gesamtkosten) zu fördern. „Das Klinikum Görlitz ist ein maßgeblicher Pfeiler der sächsischen Krankenhauslandschaft. Das neue Frauen-Mutter-Kind-Zentrum bietet eine interdisziplinäre medizinische Versorgung und bündelt alle medizinischen Leistungen für diesen Bereich an einem Ort. Das unterstützen wir aus Überzeugung“, erklärte die Sächsische Staatsministerin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch. Insgesamt 24,9 Mio. Euro wird die Maßnahme kosten. Die Differenz in Höhe von ca. 5 Millionen Euro finanziert das Klinikum aus Eigen- und pauschalen Fördermitteln. Hinzu kommen nicht geförderte Kosten für den Abriss des H-Hauses und den Flächenersatzbau in Höhe von 2,8 Mio.

„Wir sind dem Ministerium, dem Gesellschafter und allen Unterstützern sehr dankbar, denn wir können nun eine für uns schwierige bauliche Situation lösen“, sagt Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch. Entstehen wird in den kommenden dreieinhalb Jahren ein modernes barrierefreies Gebäude für die fachübergreifende medizinische Versorgung von Frauen, Müttern und Kindern. Dazu baut das Klinikum einen kompletten alten Gebäudetrakt (Haus C) sowie das daran angrenzende ehemalige Eingangs-gebäude (Haus 1) um. Sie werden denkmalgerecht saniert und brandschutztechnisch ertüchtigt. Zudem wird ein Neubau errichtet, der die beiden Altbauflügel des Hauses C miteinander verbindet.

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