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Görlitzer Wirtschaftskonferenz verschoben

Görlitzer Wirtschaftskonferenz verschoben

vom 21.04.2017

Das für Ende April angedachte Treffen von Wirtschaftsexperten, Politikern und Vertretern der Kammern mit Görlitzer Unternehmern wird in den Sommer verschoben. Die Gründe dafür sind vielfältig.

 

Die für April 2017 angedachte Wirtschaftskonferenz in Görlitz wird verschoben. Oberbürgermeister Siegfried Deinege hat in Absprache mit der Geschäftsführerin der Europastadt Görlitz/Zgorzelec (EGZ), Andrea F. Behr, sowie Wirtschaftsvertretern entschieden, die Konferenz erst im Sommer durchzuführen. Vorangegangen waren mehrere Gesprächsrunden mit Amtsleitern, Verbandsvertretern und Wirtschaftsexperten. Oberbürgermeister Siegfried Deinege: „Die Terminverschiebung resultiert aus unserer Absicht, eine hochwertige und für alle gewinnbringende Veranstaltung zu organisieren – aber auch im Zuge der Ballung von ähnlichen Terminen im Frühling.“ So findet etwa vom 12. – 14. Mai in Görlitz die Regionalkonferenz der sächsischen Wirtschaftsjunioren statt. Zudem arbeitet die Stadt intensiv am städtischen Haushalt, der bis zur Konferenz beschlossen sein soll. Darin spiegeln sich dann auch die städtischen Optionen mit Blick auf die Wirtschaftsförderung wider. Zudem hatte der Bombardier-Konzern angekündigt, seine strategischen Entscheidungen mit Blick auf den Standort Görlitz bekanntzugeben.

Unterdessen haben sich die Eckpunkte der Konferenz weiter herauskristallisiert. Neben dem Ziel der Vernetzung der Görlitzer Händler, Gewerbetreibenden und möglicher Partner, soll es auch wichtige Impulse aus der freien Wirtschaft und der Politik geben. Ziel ist es, eine Arbeitsmatrix für die strategische Ausrichtung und Entwicklung in Görlitz und der Region zu arbeiten. Dabei geht es auch um Gewerbestandorte, Kooperationen, Partnerschaften, Steuern, Investitionsbedingungen und Potenziale der Grenzlage – etwa durch die positiven und stabilen Trends im Tourismus- und Filmsektor. Die Erwartungen an die Konferenz steigen auch bei EGZ-Geschäftsführerin Andrea F. Behr: „Die angedachte Wirtschaftskonferenz gibt uns die Möglichkeit, mit Vertretern der Wirtschaftsverbände und Unternehmen ins Gespräch zu kommen und somit gemeinsam an einem tragfähigem Zukunftskonzept für den Wirtschaftsstandort Görlitz zu arbeiten." In der Kombination von Unternehmerinteressen, der Analyse des Wirtschafts- und Arbeitsmarktes sowie der Pendler- und Einwanderungssituation, ergeben sich auch neue Chancen für den Wirtschaftsstandort Görlitz.

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