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Neues Lernen im alten Bahnhof: Görlitz holt 3. Preis bei „Ab in die Mitte!

Neues Lernen im alten Bahnhof: Görlitz holt 3. Preis bei „Ab in die Mitte!

vom 30.11.2017

Mit einem dritten Preis und 10.000 Euro Preisgeld kehrte die Stadt Görlitz gestern von der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs von „Ab in die Mitte!“ zurück.

Zu den weiteren Preisträgern, die in Plauen im Beisein des sächsischen Innenministers Ulbig gekürt wurden, gehörten Rodewisch (1. Preis), Lugau und Radeberg. 

 

GÜTER. WERK. SCHULE. titelt der Görlitzer Beitrag und stellt den ehemaligen Güterbahnhof in den Mittelpunkt des Geschehens. Im Sinne des Jahresmotto „Unsere Stadt: Alte Räume – neue Nutzung“ wird aus Güterschuppen eine Schule, aus ehemaligen Ladestraßen und Gleisanlagen ein Stadtteilpark. In einem Teil des Güterbahnhofs ist ein temporäres Werkstatt Camp geplant. Hier sollen sich Interessenten finden, die altes Handwerk neu betreiben wollen. Das Camp sammelt Selbstständige auf Raumsuche, Neugründer auf Geldsuche oder Handwerker die Maschinen gemeinsam nutzen möchten. Der Güterschuppen bietet Flächen dafür und die Idee nimmt Erfahrungen auf, die in der Jakobspassage und zuvor in Städten wie Leipzig, Erfurt, Dresden bereits gemacht wurden. Das Kreativteam, zu dem neben Mitarbeitern von Stadtverwaltung und Europastadt GmbH auch Selbständige, Handwerker und aktive Bürgerinnen gehören, wird über den Jahreswechsel bereits mit den Planungen starten. Partner werden  auch in IHK, Handwerkskammern, den Hochschulen sowie regionalen Unternehmen gesehen.

Der brach liegende Güterbahnhof wird wieder Knoten und Umschlagplatz jedoch für ganz neue Güter – ein Lebenszeichen, nicht nur für die westliche Innenstadt. 

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