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Spenden ermöglichten Wiederherstellung der „Gründungsurkunden“

Spenden ermöglichten Wiederherstellung der „Gründungsurkunden“

vom 18.04.2018

Der Görlitzer Bürgermeister Dr. Michael Wieler übergab am heutigen Internationalen Denkmaltag im Kulturforum Görlitzer Synagoge, Otto-Müller-Straße 3, im Beisein von Vertretern der Denkmalschutzbehörden und den zahlreich geladenen Gästen zwei durch die Spenden von Förderern der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) wiederhergestellte Gedenktafeln im Vestibül der ehemaligen Synagoge.

Die Kosten dieser beiden Tafeln beliefen sich auf rund 23.000 Euro. Für den musikalischen Rahmen sorgten bei dem Festakt Schülerinnen der Musikschule Johann-Adam-Hiller.

Die beiden Tafeln erinnern an die Errichtung der Synagoge, die damalige Gemeindeleitung sowie den Stifter des Bauplatzes. Eine der beiden Tafeln, die an den Initiator des Synagogenbaus, Commerzienrath Emanuel Alexander Katz, erinnerte, ist verloren gegangen und wurde nach historischem Vorbild neu angefertigt. Die zweite Gedenktafel zur Gründung der jüdischen Gemeinde in Görlitz überdauerte die vergangenen Jahrzehnte in der ehemaligen Feierhalle des jüdischen Friedhofes, wohin man sie ausgelagert hatte. Beide Tafeln werden nun als einzige erhaltene bauzeitliche Schriftzeugnisse am und im Gebäude ihren ursprünglichen Platz im Vestibül des Gebäudes wieder einnehmen.

Ermöglicht hat die Wiederherstellung der Tafeln nicht zuletzt eine großzügige Spende von Dr. Uta und Dr. Friedrich Seibt. Das Ehepaar ist Görlitz und seiner Synagoge seit langem verbunden.

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