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Sonderausstellung „Unerhört! Expressionismus in Görlitz“ wird von einem umfangreichen Programm begleitet

Sonderausstellung „Unerhört! Expressionismus in Görlitz“ wird von einem umfangreichen Programm begleitet

vom 01.06.2018

Sehr herzlich sind Interessierte am Freitag, 8. Juni, 18:00 Uhr zu einer Kuratorenführung mit Ines Haaser in den Kaisertrutz eingeladen.

Expressionismus fand nicht nur in der Kunst und Architektur, sondern auch in der Musik und Literatur seinen Ausdruck. Am Freitag, dem 15. Juni, 17:00 Uhr wird Eleni Triada Ioannidou in der Sonderausstellung im Kaisertrutz einen Vortrag über „Die Zeit des Expressionismus in der Musik“ halten. Komponisten versuchten sich von der Regel der klassischen Ästhetik zu befreien und über andere Ausdrucksmöglichkeiten eine neue musikalische Sprache zu finden. Von Gustav Mahler und Max Reger bis hin zu Arnold Schönberg und Igor Stravinsky - seit der Jahrhundertwende 1900 und bis 1930 wurden wunderbare Werke des musikalischen Expressionismus geschaffen, die heute noch als Meisterwerke gelten.

Die Opernsängerin Eleni Ioannidou stammt aus Breslau, lebt und arbeitet seit 2016 in Görlitz. Sie hat unter anderem die Planung und künstlerische Leitung der internationalen Messiaen-Tage für den Verein "Meetingpoint Music Messiaen" übernommen. Eleni spricht sechs Sprachen, spielt Klavier, schreibt und malt. Ihre Leidenschaft gilt der Musik, dem Theater, der Philosophie und der Architektur.

Die Görlitzer Sammlungen laden gemeinsam mit der Volkshochschule Görlitz e. V. herzlich zu diesem interessanten Vortrag ein. Anmeldungen bitte unter paedagogik@goerlitz.de oder telefonisch 03581 671420.

 

Am Samstag, dem 16. Juni, 17:00 Uhr bietet Klaus-Dieter Hübel kunst- und kulturinteressierten Gästen eine Führung „Unerhört! Kein Fußball“ an, die wir den Teilnehmern an diesem Tag zusätzlich mit einem Glas Sekt versüßen.

Von A wie Ameiß bis Z wie „Zur gekrönten Schlange“

Am Freitag, dem 22. Juni, 17:00 Uhr übernimmt Dr. Constanze Herrmann die Rolle der „Hausherrin“ und führt Sie durch das Barockhaus Neißstraße 30.
Der Zittauer Leinwand- und Damastkaufmann Johann Christian Ameiß ließ das großzügige Wohn- und Handelshaus am Untermarkt nach dem Stadtbrand 1726 errichten. Er bewohnte die repräsentativsten Räume mit prachtvollen Stuckdecken in der Beletage. Das Interieur mit wertvollen Möbeln, Öfen, Gemälden und kunsthandwerklichen Gegenständen machen heute die Zeit des Barock erlebbar. Die Ausstellungsbereiche zu den „Barocken Künsten“ führen die hohe Kunstfertigkeit und Meisterschaft der Handwerker vor Augen.

Die 20.000 bibliophilen Kostbarkeiten inmitten der beeindruckenden Bibliotheksraumarchitektur leiten zu der 1779 in Görlitz gegründeten Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften über, deren Wirken ausgiebig im zweiten Obergeschoss gewürdigt wird. Neben Büchern und Handschriften, wertvollen Grafiken und Gemälden sowie einer großen geologischen Sammlung ist das historische Mobiliar erhalten geblieben und wurde liebevoll restauriert. In den Kabinetten werden die Forschungs- und Sammlungsschwerpunkte der Oberlausitzischen Gesellschaft präsentiert.
Auch die Görlitzer Freimaurerloge „Zur gekrönten Schlange“ hatte ihren Sitz in dem Haus Neißstraße 30. Karl Gottlob von Anton, Gründungsmitglied der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, war von 1804 bis 1816 Meister vom Stuhl der Loge. In einem Raum wird dies für Besucher sichtbar.

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