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Klinikum Görlitz: Übergangslösung für Kreißsaal gefunden - Mütter können weiterhin im Klinikum entbinden

Klinikum Görlitz: Übergangslösung für Kreißsaal gefunden - Mütter können weiterhin im Klinikum entbinden

vom 09.05.2014

Der Kreißsaal wird auf einer großzügigen Fläche von ca. 400 Quadratmetern im Zentralbau des Klinikums untergebracht.

Görlitz, 09.05.2014. Heute Morgen haben sich Gesellschaftervertreter, Geschäftsführung, Krankenhausdirektion und Planer im Klinikum Görlitz für eine der verschiedenen Möglichkeiten zur vorübergehenden Unterbringung des Kreißsaals entschieden:

Er wird in das Untergeschoss des Zentralbaus ziehen. Dort ist auf etwa 400 Quadratmetern ausreichend Platz und auch Tageslicht vorhanden. Ganz wichtig für die werdenden Eltern: Der Standort gewährleistet die Anbindung an alle notwendigen Bereiche wie den OP und die Stationen. So werden die Betten der geburtshilflichen Station ebenfalls im Haus A untergebracht. Die Abläufe in den anderen Kliniken und Stationen bleiben dadurch weitestgehend unbeeinträchtigt. Das Klinikum informiert rechtzeitig über die räumlichen Veränderungen. Es wird keinen Tag Pause in der geburtshilflichen Versorgung geben.

Bislang ist im Untergeschoss des Zentralbaus die Versorgungswirtschaft des Klinikums untergebracht. „Unsere wichtigste Aufgabe in dieser Situation ist, die medizinischen Kernbereiche zentral im Haus A zu betreiben“, sagt Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch. Sekundär- und Tertiärbereiche wie die Versorgungswirtschaft müssen dafür aus dem zentralen Gebäude ausgelagert werden.
Die Klinik für Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie und die Gynäkologie werden dann vorübergehend in Haus C untergebracht. Auch hier beginnen ab Montag die Gespräche mit den Architekten und dem Ingenieurbüro. Die Kinderklinik wird wie geplant im Juli in den Modulbau ziehen.

Hintergrund:
Bauprüfungen des Gebäudekomplexes H haben ergeben, dass es Normabweichungen in der Statik gibt. Das Haus wurde mit Stütz- und Entlastungsmaßnahmen gesichert und kann vorerst weiter genutzt werden. Bis spätestens Ende August ziehen die Kliniken und Bereiche des H-Hauses aus und werden in anderen Gebäuden auf dem Gelände des Klinikums untergebracht.

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